AUFFAELLIGKEITEN

 

Eine Tuer oeffnet sich. Der Mann haelt die Klinke noch in der Hand. Er blickt sich um. Der Raum, den er betreten hat ist quadratisch. Er ist geraeumig, denkt er, denn viel beinhaltet er nicht. Der Mann laesst die Tuer los. Der Raum ist leer. Fast. In der Mitte des Raumes steht ein Stuhl. Der Stuhl ist eigentlich sehr unauffaellig. So unauffaellig wie ein Stuhl nur sein kann. Nur, ein Stuhl, der als Einziges in einem leeren Raum steht, faellt auf. Ebenso wie der Mann, dem jetzt auffaellt, dass er der einzige Mann in diesem Raum ist. Er fuehlt seine Unauffaelligkeit schwinden. Seine Kleider fallen von ihm ab, seine Brille faellt zu Boden. Er ist nackt. Ein nackter Mann vor einem nackten Stuhl in einem nackten Raum. So auffaellig ist das nun auch wieder nicht. Ordentlich haengt der Mann seine Kleider auf den Stuhl. Er legt sich daneben auf den Fussboden und wartet auf eine Erklaerung.