:Liveprojekte:

Veranstaltungen sind in Clubs, auf Theaterbuehnen, in Galerien, in Schulen, Universitaeten etc. möglich. In der Regel ist eine technische Ausstattung mit professioneller Verstaerkeranlage (Mischpult, Verstärker & Boxen, Gesangsmikrophon & Mikrophonstaender noetig. In Ausnahmefaellen sind auch Veranstaltungen ohne Technik denkbar. Die meisten Veranstaltungen sind von der Laenge variabel.

Analfabet - SOUND & SAMPLE POETRY

Geraeusche, Wortloops, Sprechfragmente, Rhythmen live gemixt. Eine Hoercollage an der Grenze von Text und Musik. Das Sampling-Geraet als Dichtungs-Maschine. Rhythmisch stampfende Worte, meditatives Gemurmel, elektronisch verfremdete Sprechlaute beschwören abwechselnd den SINN oder das UND. Bedeutungen werden per Effektregler verschoben.Techno-Poesie meets Dada. Ähnlich wie der DJ steht der Sample-Dichter hinter seiner Maschine und versucht durch improvisiertes Drehen der Regler und Bedienen der Tasten den "magischen Moment" hervorzubringen, der vielleicht nur der Moment groesstmoeglichen UN-SINNS ist.

Die Performance "Analfabet" ist grundsaetzlich ein volles Abendprogramm, aber auch in Ausschnitten auffuehrbar.Teile davon sind auch für Schullesungen geeignet.

"Sprachgewalt, die provoziert" (Frankfurter Neue Presse)

"Herr der ungewohnten Klaenge" (Frankfurter Rundschau)

"In der gegenwaertigen Klanglandschaft sucht Dirk HuelsTrunk seinesgleichen...während H.s CD (Examples of Sample Poetry) den Beweis antritt, dass extreme Kunst sehr lustig sein kannn, gelten seine Performances als schlechthin legendaer" (Gebrauchte Musik)

Video:

Nie, live in Trier, 2006 (c) Stiftung Kunst und Recht

Ar Bei Te, live in Trier, 2006 (c) Stiftung Kunst und Recht

NEU

Antikoerper/Antibodies
zweisprachige (dt./engl.) Buchpraesentation
& Multimedia Performance

Dirk Huelstrunk - Text. Stimme, Loops, Elektronik
Brandstifter - Collagen, Casio SK 1, Stimme

Eine schrille Performance in der Dirk Huelstrunk und der Fluxus/Happening-Kuenstler "Brandstifter" Texte und Collagen aus Medizinbüchern zum Leben erwecken. Die Texte werden auf deutsch und englisch gefluestert, gekraechzt & geschrieen, gesampelt und verbogen. Koerperteile und Gedanken werden neu verbunden und Fleischlegos geistern als Bilder durch den Raum. Dazu wird auf Sampling Keyboards und Spielzeugen musiziert, bis der Arzt kommt.

Antikoerper/Antibodies wurde im Nov. 2009 in der Flux Factory und der Galerie "Central Booking" in New York uraufgeführt.

FESTGEMAUERT - Ein Schiller-Remix Projekt mit H.J. Lenhart  

Dem alten Klassiker Friedrich Schiller wird kraeftig der Staub aus der Glocke gelaeutet und die Moral aus den Jamben geschuettelt. Das „Lied von der Glocke“, lange Zeit ein Wahrzeichen bieder-buergerlicher Anstands- und Poesievorstellungen und Schuelerschreck, ein triefend moralisches Lehrgedicht wird komplett neu gegossen. Mit Mitteln moderner und experimenteller Literatur auseinandergenommen und neu zusammengesetzt. Auch zeitgemaesse Technik kommt zum Einsatz. Loops und Samples und elektronische Effekte fuehren zu aktuellen Remixen. Pathos- und moralbereinigt kommt die mitreissende klangliche Gestalt des alten Gedichtes wieder zum Vorschein und wird zur Basis für neue Stuecke, mal gerappt, mal als „Schill-Out-Version“, mal als clubtaugliche Dancefloorversion, mal als kritischer Cut-up.

AUDIO Festgemauert Intro Remix (mit H.J.L.)

DAS HUELS/KUNK DUO – "WER IST ERWIN?"

eine akustische Soap-Opera in Fragmenten

Burkard Kunkel – Bassklarinette,

Dirk Huelstrunk – Text, Stimme, Sampler

AUDIO:Kurt und Juergen

Wer ist Erwin?" ist der Titel einer textlich-musikalischen Szenenfolge, verbunden durch die ins Absurde übersteigerte Banalitaet der Ereignisse: akustische Mini-Drehbücher zu imaginaeren Seifenopern. Mal kitschig vertraeumt, mal brutal wie das Leben so sein kann, haeufig verworren. Begegnungen, Trennungen, schnell wechselnde Beziehungen, Kommunikationsstoerungen.

SOUNDS LIKE POETRY?

 
JazzPerformancePoetry

Dirk Huelstrunk:
Text, Stimme, Sampler

Esther Maria Stumm:
Bariton-, Tenor-,Sopransax

Werner Smolinski: E-Bass

Das Projekt SOUNDS LIKE POETRY? widmet sich der Erforschung des Grenzbereiches zwischen Sprache, Musik und Geraeusch. Beeinflußt von Jandl, Dada, Beat, Bebop und Avantgardejazz entwickelt sich hier Aktionspoesie mit vollem Stimm-Koerper-Einsatz in Interaktion mit Bass und Saxophon. Rappen, gurgeln, speien, stoehnen. Absurde Wortspiele, Lautpoesie, schamanistische Gesänge, Swing, Walzer, Bebop, Free Jazz und boesartige Trashpoesie: dies alles vermischt sich zu einem explosiven Sprach- und Klangcocktail, der mit voller Absicht zuerst in den Bauch und dann ins Hirn zielt.