:Liveprojekte:

Poesie - Musik - Kunst?

Mein Ausgangspunkt ist die Sprache, die Literatur, die Poesie. Aber mein Interesse am (Sprach)klang, Rhythmus, Minimalismus und Wiederholung hat meine Projekte auch in die Naehe von Musik und Kunst gebracht. Was ich nun "soundpoetry" nenne, performe ich international im Rahmen von Literaturevents ebenso wie auf Musikbuehnen und Theaterbuehen, in Gallerien und Museen, in Schulen und Universitaeten.

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ANALFABET – Spoken Word & Sound Poetry Loops
Geraeusche, Wortloops, Sprechfragmente, Rhythmen live gemixt. Eine Hoercollage an der Grenze von Text und Musik.

„Analfabet“, ist eine Solo-Performance fuer Stimme, Loops und Air FX. Das Programm lotet konsequent Grenzen des Sagbaren/ Hoerbaren aus und bewegt sich in einem weiten Raum zwischen Soundpoetry und Spoken Word, zwischen Sprache, Klang und Noise, Beschwoerung und Musik, Improvisation und Komposition. Durch die Erzeugung von Liveloops und bewegungsgesteuerten elektronischen Effekten entsteht ein spontaner und hybrider Mix zwischen menschlicher Stimme und Technik.
Zentrales Element der Performance ist ein Loop-Pedal, das ich benutze, um (ausschliesslich) mit der eigenen Stimme intensive repetitive, rhythmische Strukturen zu erzeugen sowie Wort/Klangskulpturen, die aus vielfachen Ueberlagerungen
bestehen.
„Analfabet“ ist ein work-in-progress-Projekt mit einer stetig neuen Mischung aus aelteren und aktuellen Stuecken und Neuarrangements alter Stuecke.
Verschiedene Version dieser Stuecke wurden auf CD, in Büchern und Online veroeffentlicht, u.a. auf „gruenrekorder“, Frankfurt, „Another Hemisphere Records“, Moskau, „Playing with words“, International Anthology of Soundpoetry, London, „Nokturno“, Helsinki, „Revista Laboratorio“, Santiago de Chile.
Das Live Programm wurde u.a. bei Solo-Shows und auf internationalen Festivals in Barcelona, Madrid, Chicago, New York,
Helsinki aufgefuehrt
.

Die Laenge des Programms ist variabel. Analfabet ist grundsaetzlich ein 60min Programm, kann aber auch in Ausschnitten praesentiert werden
Das Programm benoetigt in der Regel ein Tonsystem, das Gesangsanforderungen entspricht (mindestens aber eine Aktivbox, Gesangsmikrophon & Staender).

"Sprachgewalt, die provoziert" (Frankfurter Neue Presse)

"Herr der ungewohnten Klaenge" (Frankfurter Rundschau)

"In der gegenwaertigen Klanglandschaft sucht Dirk HuelsTrunk seinesgleichen...w”hrend H.s CD (Examples of Sample Poetry) den Beweis antritt, dass extreme Kunst sehr lustig sein kannn, gelten seine Performances als schlechthin legendaer" (Gebrauchte Musik)

Audio:
Analfabet, live at Literaturfestival Mainz, 2010

Video:
Nie, live in Trier, 2006 (c) Stiftung Kunst und Recht
Ar Bei Te, live in Trier, 2006 (c) Stiftung Kunst und Recht

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Laut POESIE- von Dada bis heute

Soundpoet, Spoken Word Performer und Poetry Slam Pionier Dirk Huelstrunk rezitiert und remixt in seinem neuen Programm klassische Texte der Lautpoesie aus dem fruehen 20.JH von Dada über Kurt Schwitters bis zum Lettrismus. Ohne diese Pionierarbeit der fruehen Lautpoeten wäre die heutige Performancepoesie kaum denkbar. Kern des Programm ist die fast 30minuetige Rezitation der „Ursonate“ von Kurt Schwitters, einer lautpoetischen Tour de Force. Huelstrunk naehert sich dem klassischen Material frei, spielerisch und improvisierend, setzt dabei zeitgenoessische Mittel wie Loops und elektronische Effekte ein.

Programm u.a.

Ursonate  (1923-32) – Kurt Schwitters
Wolken – Hugo Ball (1916)
Seepferdchen und Flugfische – Hugo Ball (1916)
Christian Morgenstern - Das grosse Lalula (1905)
Elemente der Lautpoesie – nach Motiven von Isdore Isou (ca. 1950)

Das Programm ist zeitlich flexibel. Die Rezitation der Ursonate dauert ca. 30 Min. Ein Programm mit Hugo Ball, Kurt Schwiters und Isidore Isou ca. 60 Stunde.
Das Programm laut POESIE kann mit dem Programm "Analfabet" kombiniert werden (jeweils 2x45 min)


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Neu:

JIRK - PEPPUESIE deutsch-finnische Elektropoesie

Dirk HuelsTrunk (Frankfurt): Stimme, Loops, Effekte
Juha Valkeap”” (Helsinki): Stimme

Intuitive Klanguebersetzung ist der Ausgangspunkt der gemeinsamen Arbeit des finnischen Performancekuenstlers und Übersetzers Juha Valkeapaeae und des Frankfurter Soundpoeten Dirk HuelsTrunk. Mit Hilfe mundgeblasener Loops & elektrostatischer Aufladung, mit Verschiebung & Verschmelzung, Brot & Butter, Rhythmus & Spieltrieb, Sauna & Bier, Meditation & Nonsense, bahnen sich die beiden Kuenstler neue Wege durch das Grenzland ihrer (fast) unvereinbaren Sprachen.
Auffuehrungen fanden bisher beim Jyvaeskylae Runoklubi und beim renommierten "Literaturm" Festival, Frankfurt in Deutschland und Finnland statt.

Video: Live in Jyvaeskylae, Finland 2011

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Neu:

Antikoerper/Antibodies
zweisprachige (dt./engl.) Buchpraesentation
& Multimedia Performance

Dirk Huelstrunk - Texte, Stimme, Loops, Oscillator
Brandstifter - Collagen, Sample Keybord, Stimme, Spielzeug

Diese zweisprachige (dt./engl.) Performance basiert auf dem gleichnamigen Buch "Antibodies" des Autors und Soundpoeten Dirk HuelsTrunk und des Fluxuskuenstlers/Musikers Brandstifter (Mainz), das Bild- und Textcollagen aus alten Medizin- und Erste Hilfe Buechern kombiniert.

Die Performance ist ein improvisiertes chirurgisches Ereignis, das Haut und Fleisch von Text und Collagen oeffnet. Koerperteile, Worte und Gedanken werden neu verlegt und verbunden so dass ein hybrider Medizin-Mensch entsteht. Die Instrumente, die in diesem chirurgischen Prozess benoetigt werden sind Stimme, Loop Pedal, Oscillator, Sample Keybord und diverses Spielzeug. Die surrealen kleinen Texte werden gelooped, verdreht, gesamplet, zerschnitten und als Klangmaterial gebraucht. Projezierte Erste Hilfe Collagen (Fleischlegos) illustrieren den Arbeitsprozess.

Antikoerper/Antibodies wurde bisher in der Flux Factory & Gallery Central Booking, New York, Avol´s Bookshop, Madison, Kuenstlerhaus Mousonturm, Frankfurt und Gallerie Walpodenakademie, Mainz aufgefuehrt.

Video: Live im Kuenstlerhaus Mousonturm, Frankfurt 2010

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FESTGEMAUERT - Ein Schiller-Remix Projekt mit H.J. Lenhart  

Dem alten Klassiker Friedrich Schiller wird kraeftig der Staub aus der Glocke gelaeutet und die Moral aus den Jamben geschuettelt. Das „Lied von der Glocke“, lange Zeit ein Wahrzeichen bieder-buergerlicher Anstands- und Poesievorstellungen und Schuelerschreck, ein triefend moralisches Lehrgedicht wird komplett neu gegossen. Mit Mitteln moderner und experimenteller Literatur auseinandergenommen und neu zusammengesetzt. Auch zeitgemaesse Technik kommt zum Einsatz. Loops und Samples und elektronische Effekte fuehren zu aktuellen Remixen. Pathos- und moralbereinigt kommt die mitreissende klangliche Gestalt des alten Gedichtes wieder zum Vorschein und wird zur Basis f¸r neue Stuecke, mal gerappt, mal als „Schill-Out-Version“, mal als clubtaugliche Dancefloorversion, mal als kritischer Cut-up.

AUDIO Festgemauert Intro Remix (mit H.J.L.)